Dienstag, 30. März 2010

Kanarienvogel im Kohlebergwerk – Warnzeichen für Bonds?

Gillian Tett betrachtet die jüngste Inversion der 10 Jahre Swap Spreads als Vorbote für etwas Wichtiges, wie sie heute in ihrer Kolumne in FT schreibt: Nämlich Sorgen über das Länderrisiko der USA. Allerdings gebe es eine andere, weniger gute Erklärung dafür, was los sei: „Wir sehen ein „Kanarienvogel im Kohlebergwerk“, bemerkt die angesehene Journalistin mit Anlehnung an Alan Greenspan. Der ehem. Fed-Chef sieht die negativen Swap Spreads als Warnzeichen für US-Anleihemarkt: „Panik und Schwierigkeiten für Anleger“, so Greenspan. Manche Marktbeobachter erwarten ferner einen fallenden US-Dollar Wechselkurs, wie Bloomberg berichtet, in gleicher Weise, wie das Pfund sich abwertete, nachdem die 10 Jahre Swap Spreads in Grossbritannien unter die Renditen von Staatsanleihen gefallen waren.


10Y Swap Spreads, Graph: Bloomberg.com

Meine Einschätzung: Die alternative Geldpolitik ("mengenmässige Lockerung") funktioniert. Die jüngsten Entwicklungen am Anleihemarkt deuten (ganz im Gegenteil) auf eine Erholung der Wirtschaft hin.

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